22. Juni 2026

 

Juni-Rückblick: Zwischen Wiedersehen und Wettbewerb

Der Juni begann für uns mit einem unmittelbaren Höhepunkt – dem Ehemaligentreffen des Landesgymnasiums für Musik, dass anlässlich des 75. Jubiläums des Rundfunk-Jugendchores Wernigerode stattfand. Das Wochenende wurde am Freitagabend, dem 05. Juni, mit einem Gemeinschaftskonzert des Rundfunk-Jugendchores und des Calmus-Ensembles eröffnet.

Am darauffolgenden Tag reisten viele Ehemalige nach Wernigerode,  um an dem ereignisreichen Programm teilzunehmen. So gab es verschiedene Begegnungsräume, in denen sich die Anwesenden verschiedenster Generationen über ihre Zeit am Landesgymnasium für Musik auszutauschen. Dazu gab es ebenfalls die Möglichkeit, im Ehemaligenchor mitzusingen – dieser Chor fand sich zum Singen verschiedener Klassiker des Rundfunk-Jugendchores zusammen. Am frühen Abend fand das Festkonzert im Konzerthaus Liebfrauen in Wernigerode statt. Vor einem ausverkauften Saal sangen neben dem „Geburtstagskind“ auch wir, der Kammerchor Wernigerode, das Vokalensemble Phonova sowie der bereits erwähnte Ehemaligenchor. Beschlossen wurde dieses Konzert mit einer Komposition von Reiko Füting. Die Komposition „Kein Stund‘ im Tag“ mit basiert auf Johannes Brahms‘ „Von edler Art“ (WoO 34, Nr. 1) und wurde an diesem Abend uraufgeführt. Vollendet wurde dieser ereignisreiche Tag mit einer Jubiläumsfeier im HKK Hotel in Wernigerode, an dem viel gesungen und in gemeinsamen Erinnerungen geschwelgt wurde. Das Wochenende fand am Sonntag, dem 07. Juni, mit einem Brunch und einem weiteren Konzert der beteiligten Ensembles im Konzerthaus Liebfrauen seinen Abschluss.

Unser zweiter Höhepunkt im Juni fand am vergangenen Sonntag, dem 21. Juni, in Dessau statt. Dort haben wir mit „sehr gutem Erfolg“ am Landeschorwettbewerb Sachsen-Anhalt teilgenommen. Dabei wurden wir mit dem Sonderpreis für die „herausragende Interpretation einer zeitgenössischen Komposition“ ausgezeichnet.

Bei hochsommerlichen Temperaturen reisten Chöre aus ganz Sachsen-Anhalt zu den Landeschortagen und dem gleichzeitig stattfindenden Landeschorwettbewerb an und begegneten sich musikalisch in Konzerten und beim Wettbewerbssingen.

Am Sonntagvormittag präsentierten wir unter der Leitung von Jean-Philippe Apel der Fachjury und dem Publikum schließlich das Wettbewerbsprogramm mit fünf Werken aus dem Frühbarock, der englischen Spätromantik und der Moderne im Ratssaal des Dessauer Rathauses. Wir wurden dabei für die Fortführung, aber besonders auch die Weiterentwicklung des „typischen Wernigeröder Klangs“ gelobt und schließlich mit dem Sonderpreis des Oberbürgermeisters der Stadt Dessau-Roßlau ausgezeichnet. Der Preis wurde verliehen für die „herausragende Interpretation“ von Ken Stevens „Dawn and Dusk (Fajar Dan Senja)“ – einer kompositorischen Klangreise, die, inspiriert durch indonesische folkloristische Motive und Naturgeräusche, den Facettenreichtum der menschlichen Stimme erforscht.

 

Mit dieser Erfolgsmeldung verabschieden wir uns nun in die wohlverdiente Sommerpause. Wir danken Euch von Herzen für das Daumendrücken, die Unterstützung und die Treue!